Presse zu Feininger
 Kunstdrucke Lyonel Feininger      Feininger-Ausstellung mit Feininger-Brief

 Das Feininger-Fahrrad         Spur über Paris nach Usedom

 100 Jahre Feininger auf Usedom
 
Pressenotiz
zum 27. Januar 2009
 
Parlamentarischer Neujahrsempfang
26. Januar 2009 - Berlin, Landesvertretung Thüringen
Vision Zero: Ein Anspruch für die Unfallprävention in Deutschland und Europa
 
v.l.n.r.: Prof. Manfred Bandmann, Präsident, Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V., Gerold Wucherpfennig, Minister für Bau, Landesentwicklung, und Medien des Freistaats Thüringen und Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, Dr. Raphael Denis Huguenin, Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu, Bern Stellvertretender Direktor a. D., Kurt Bodewig, Präsident, Deutsche Verkehrswacht e. V.
 
Rückfragen:
Kunst-Kabinett Usedom. Galerie in Benz. Ruf 038.379.20.184. Fax 038.379.20.185.
Hannelore Stamm, Hannes Albers. www.kunstkabinett.de info@kunstkabinett.de


Benz, Usedom, 27. Januar 2009.
 
Pressenotiz
Ostsee-Zeitung, Donnerstag, 8. Januar 2009
 
Original Feininger-Brief bleibt in Benzer Galerie
 
Ein besonderes Geschenk zum neuen Jahr haben sich und ihren Gästen die Benzer Galeristen Hannelore Stamm und Hannes Albers gemacht.
 
Benz. Ab sofort besitzt das Kunst-Kabinett Usedom – Galerie in Benz einen Originalbrief von Lyonel Feininger. Er stammt aus dem Jahre 1937 und datiert vom 10. August. Feininger hatte ihn zwei Monate nach der Emigration in die Vereinigten Staaten an Freunde geschrieben. Hannelore Stamm und Hannes Albers erwarben den Brief nun von einem 83 Jahre alten Berliner Freund.
Im Brief, der auch zwei Holzschnitte enthält, schildert der Bauhauskünstler alltägliche Dinge wie die bevorstehende Wohnungssuche in New York sowie seine Träume von einem Haus am Wasser. Bedeutsamer sind jedoch die Sorgen, die sich der deutsch-amerikanische Künstler über die in Deutschland Zurückgelassenen macht: „Was wird aus all’ unseren Künstlerfreunden im nunmehrigen ’Naziland’??? Wie war der Abschied von ihnen Allen, Anfang Juni, schwer ...“. Zu diesem Zeitpunkt war der damals schon verfemte Lyonel Feininger auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin von wenigen Freunden ins Exil verabschiedet worden. Zu den Berlinern, die damals Lebewohl sagten, gehörte auch
der zwölfjährige Florian Karsch, der Sohn des berühmten Berliner Galeristen Nierendorf.
Florian Karsch war nun so großzügig, den Benzer Galeristen diesen historischen Brief „zu fairen Konditionen“ zu überlassen, bedanken sie sich bei ihrem namhaften Kollegen aus der Hauptstadt. Der Brief war seit Sommer 2008 als Leihgabe in Benz – und bleibt nun auf Usedom.
Besonderen Wert verleihen ihm jene zwei Holzschnitte: ein Stillleben sowie – auf dem zweiten Druck – eine stilisierte Mühle, eine Kirche und eine Scheune. Hierfür könnten laut Hannes Albers die Natur- Notizen des Künstlers, zwischen 1908 und 1912 in Benz skizziert, Vorbild gewesen sein.
Freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr in Benz zu sehen ist eine kleine Feininger Sammlung: Aquarell, Natur- Notiz, Holzschnitt, Lithografie und ein Fahrrad.
 
 
Rückfragen:
Kunst-Kabinett Usedom. Galerie in Benz. Ruf 038.379.20.184. Fax 038.379.20.185.
Hannelore Stamm, Hannes Albers. www.kunstkabinett.de info@kunstkabinett.de


Benz, Usedom, 10. Januar 2009.
 
Pressenotiz
zum 17. Mai 2008
 
Führt die Spur über ein Ölbild
von Grossmann in Paris zu Feininger auf Usedom?
 
Benz. Bisher liegen keine Hinweise darüber vor, warum der deutsch-amerikanische Künstler Lyonel Feininger (1871-1956) von 1908 bis 1912 regelmässig und später sporadisch auf die Insel gekommen ist. Wer diesen Usedom-Impuls beim damals noch jungen Künstler ausgelöst hat, ist auch den Experten bisher unbekannt, wie Dr. Birte Frenssen vom Pommerschen Landesmuseum in Greifswald bestätigt.

Ein Ölbild, das ein Sammler aus Mülheim an der Ruhr für das geplante Kunsthaus Usedom-Wolin im Usedomer Rathaus über das Kunst-Kabinett Usedom in Benz von einer Galerie in Hannover gekauft hat, könnte eine (spannende) Spur sein:
Rudolf Grossmann (1882 -1941), Villa in Heringsdorf / Usedom
Rudolf Grossmann (1882 -1941), Villa in Heringsdorf / Usedom, Gemälde, um 1910 Signiert, 60 x 70 cm, mit Rückseiteigem Klebeschild “Großmann G. 12/Villa in Heringsdorf), Literatur: vgl. Hausenstein, Wilhelm. Rudolf Grossmann. Reihe “Junge Kunst”. Leipzig 1919. Abbildung 1 (Das gleiche Motiv, Aquarell, 1906).
 
Der Autor Wilhelm Hausenstein zeigt in der Buch-Reihe Junge Kunst Leipzig 1919 als Abbildung das Aquarell Villa in Heringsdorf von Rudolf Grossmann aus dem Jahre 1906. Die Galerie Bauer in Hannover hatte seit 2007 ein signiertes Ölbild von Rudolf Grossmann Villa in Heringsdorf, Usedom mit der Datierung 1910 angeboten.

Das Ölbild zeigt ebenso wie das Aquarell die Villa Aalhus in Heringsdorf, die nebem dem Haus Zander liegt. Beide Villen sind erhalten und werden als Gästehäuser genutzt. Im Haus Zander hat Lyonel Feininger vor einhundert Jahren, am 17. Mai 1908, erstmalig auf der Insel Quarier bezogen.

Hat Rudolf Grossmann 1906 (Enstehungsjahr vom Aquarell) oder in den Jahren davor auch im Haus Zander gewohnt und die Nachbarvilla gemalt? Dieser Gedanke liegt nahe.

Eine weitere wichtige Spur finden wir im Werkverzeichnis von Lyonel Feininger aus dem Jahre 1959 (Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart). Dort schreibt Hans Hess, der das Werkverzeichnis zusammengestellt hat, auf Seite 304 im Lebenslauf zum Jahr 1906: Mit Julia nach Paris. Ankunft 24. Juli. Atelier 242 Boulevard Raspail. Arbeitet im Atelier Calarossi. Lernt die Maler des Dôme-Kreises Hans Purrmann, Rudolf Grossmann, Oskar Moll, Rudolf Levy kennen...

Haben sich Rudolf Grossmann, der schon auf Usedom war, und Lyonel Feininger 1907 in Paris bei einem Glas Rotwein über Usedom unterhalten? Tatsache ist, dass Lyonel Feininger ein Jahr später die Insel für sich entdeckt und bis zu seinem Tode im Herzen trägt.

Hannelore Stamm und Hannes Albers: Diese Spur ist spannend. Wir werden sie weiter verfolgen.
 
Rückfragen:
Kunst-Kabinett Usedom. Galerie in Benz. Ruf 038.379.20.184. Fax 038.379.20.185.
Hannelore Stamm, Hannes Albers. www.kunstkabinett.de info@kunstkabinett.de


Benz, Usedom, 15. Mai 2008.
 
Pressenotiz
zum 17. Mai 2008
 
Künstler-Pleinair Natur-Notizen:
Auf den Spuren von Lyonel Feininger
 
Benz-Usedom. Zum Feininger-Festtag am 17. Mai 2008 hat das Kunst-Kabinett Usedom in Benz sechs Künstlerinnen und Künstler zu einem Pleinair eingeladen. Sie kommen aus Österreich, den Niederlanden und Deutschland. Dieses Treffen steht unter dem Motto Natur - Notizen: auf den Spuren von Lyonel Feininger. Die Teilnehmer des Künstler-Treffens wohnen im Haus Zander in der Dellbrückstraße in Heringsdorf, in dem Lyonel Feininger am 17. Mai 1908 erstmalig Quartier genommen hat. Bis 1912 ist der Maler regelmässig und später sporadisch auf die Insel gekommen.

Auf Usedom hat der deutsch-amerikanische Künstler Hunderte von Skizzen, die als Natur-Notizen in die Kunstgeschichte eingegangen sind, angefertigt. Lyonel Feininger hat damals die Insel, besonders auch Benz, Neppermin und Zirchow, zu Fuß und mit dem Fahrrad erkundet. Ein Fahrrad der Marke Cleveland-Ohio, das der Künstler auf Usedom benutzte, haben die Benzer Galeristen rechtzeitig zum 17. Mai 2008 von einem Fahrrad-Sammler aus Holland auf die Insel geholt. Dieses Fahrrad ist 1897 in der Stadt Cleveland im US-Bundesstaat Ohio gebaut worden.

An dem Pleinair, das die Galerie ohne öffentliche Zuschüsse veranstaltet, nehmen teil: Otto Beckmann (Hamburg), Johanna R. Berchtold (Wien), Iris Bruining (Amsterdam), Professor Sighard Gille (Leipzig), Klaus Steudtner (Köln) und Jan Voss (Amsterdam).

Hannes Albers und Hannelore Stamm: Als Galerie, die seit 1999 in Benz neben der Feininger-Kirche für die gesamte Insel arbeitet, fühlen wir uns dem Werk des Künstlers verpflichtet
 
Rückfragen:
Kunst-Kabinett Usedom. Galerie in Benz. Ruf 038.379.20.184. Fax 038.379.20.185.
Hannelore Stamm, Hannes Albers. www.kunstkabinett.de info@kunstkabinett.de


Benz, Usedom, 15. Mai 2008.
 
Pressenotiz
zum 17. Mai 2008
 
Feininger-Fahrrad auf Usedom:
Mit Holzfelgen und Gummibereifung
 
BenzUsedom/Hilversum. Ein Fahrrad der Marke Cleveland-Ohio, die der deutsch-amerikanische Maler Lyonel Feininger (1871-1956) in Berlin und während seiner Usedom-Aufenthalte gefahren ist, kommt auf die Insel. Der Benzer Galerist Hannes Albers hat eine Cleveland-Ohio aus dem Jahre 1897 in Bussum  bei  Hilversum  beim  niederländischen  Fahrrad-Sammler  und  Rundfunk-Journalisten  Wim
Bloemendaal  abgeholt. Das Fahrrad  mit  Holzfelgen und Gummibereifung befindet sich in einem ausgezeichneten Zu-stand: es ist fahrbereit. Der 71 Jahre alte Niederländer, der im Laufe der Jahre 43 alte Fahrräder gesammelt hat, kaufte dieses Fahrrad vor Jahren seiner Frau zuliebe, die in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio geboren wurde. In Bussum ist er mit der Cleveland zum Einkaufen gefahren. Jetzt trennt sich der Sammler aus Altersgründen nach und nach von seinen Lieblingen. Das erste Fahrrad, das Wim Bloemendaal schweren Herzens abgegeben hat, ist die Cleveland. Der Rundfunk-Journalist und seine Frau freuen sich allerdings, dass diese Marke im geplanten Feininger-Kabinett im Kunsthaus Usedom-Wolin im Rathaus der Stadt Usedom auf der Insel Usedom einen würdigen Platz finden soll.
Britta Herrström (Berlin), Hannes Albers (Benz-Usedom), Professor Uwe Drewes (Höfingen-Leonberg/Koserow-Usedom)
 
Unsere Abbildung zeigt den neuen Vorstand der Fördergesellschaft Usedom-Wolin mit einem Feininger-Fahrrad der Marke Cleveland-Ohio aus dem Jahre 1897: Britta Herrström (Berlin), Hannes Albers (Benz-Usedom), Professor Uwe Drewes (Höfingen-Leonberg/Koserow-Usedom). Aufnahme: Ulrike Drewes. Mit  einem Fahrrad der Marke Cleveland aus dem USA-Bundesstaat Ohio hat Lyonel Feininger zwischen 1908 und 1912 die Insel Usedom erkundet, um Hunderte von Natur-Notizen zu zeichnen.
 
Rückfragen:
Kunst-Kabinett Usedom. Galerie in Benz. Ruf 038.379.20.184. Fax 038.379.20.185.
Hannelore Stamm, Hannes Albers. www.kunstkabinett.de info@kunstkabinett.de


Benz, Usedom, 13. Mai 2008.